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Veranstaltungen

Grundsätzliches:
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und die Rechnung mit Einzahlungsschein.
Ihre Anmeldung wird mit der Begleichung des Teilnehmerbeitrages auf unser Konto beidseitig verbindlich.  Wir behalten uns vor, Veranstaltungen bei nicht genügend Anmeldungen nicht durchzuführen und gegebenenfalls mindestens zwei Tage vor deren Durchführung abzusagen.
Bei Abmeldungen bis 8 Tage vor der Veranstaltung werden diejenigen Kostenbeiträge zurückerstattet, welche die Umtriebsentschädigung von CHF 40.00 übersteigen. Bei Abmeldungen, die in den 7 Tagen vor der Veranstaltung bei der Geschäftsstelle eintreffen, kann keine Rückvergütung gewährt werden.
Wenn wir für Veranstaltungen eine Warteliste führen, kontaktieren wir Sie, sobald ein Platz frei wird.

Bitte beachten Sie, dass innerhalb von Gebäuden und insbesondere auch in privaten Räumen nicht fotografiert werden darf. Auch darf auf privatem Grund nicht fotografiert werden. 


Bisher durchgeführte Veranstaltungen 2019

 

 



1 Die Bahnhofstrasse im Wandel der Zeit

Bankgebäude aus der Gründerzeit und geschützte
Geschäftshäuser der Nachkriegsmoderne

ausgebucht

Samstag, 16. März 2019, 14 bis ca. 16.00 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Eisenbahnbau entstand zwischen dem See und dem Hauptbahnhof ein neues, repräsentatives Stadtquartier. Es entstanden prachtvolle Bauten mit Wohnungen für betuchte Bürger und Geschäftshäuser. Heute prägen vor allem die Bankgebäude das Gesicht der Bahnhofstrasse. Internethandel und E-Banking haben die pompösen Schalterhallen überflüssig gemacht. Sie werden in Verkaufstempel verwandelt. So auch das aus der Gründerzeit stammende, später purifizierte Gebäude der ehemaligen Volksbank. Die Architektin des jüngsten Umbaus, Tilla Theus, führt durch die Halle und erläutert die baulichen Massnahmen. Anschliessend zeigt Grit Angermann von der städtischen Denkmalpflege Bauten der Nachkriegsmoderne.

Treffpunkt: Bahnhofstrasse 53 in der Halle, 8001 Zürich
Führung:     Tilla Theus, Tilla Theus und Partner AG Zürich
                     Grit Angermann, Denkmalpflege Stadt Zürich
Kosten:       CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder) 


2 Wohnkultur in Zürich Hirslanden

Ein Spaziergang durch das Quartier und durch seine Baukultur

Samstag, 27. April 2019, 10 bis ca. 12.00 Uhr

ausgebucht!

Hirslanden nahm nach der Eingemeindung von 1893 einen ungeahnten Aufschwung und entwickelte sich innert weniger Jahrzehnte zum attraktiven Wohnquartier. Die Rebberge mussten Villen, stattlichen Mehrfamilienhäusern und Gartenstadtsiedlungen weichen, deren Bewohner die bevorzugte Lage an den Südhängen des Adlisbergs schätzten. Der Rundgang führt durch die im Kapfquartier für das Bürgertum gebauten Gartenstadtsiedlungen, in einzelne Häuser, an modernen Gebäuden vorbei und endet mit einem Besuch in der alten Mühle Hirslanden.

Treffpunkt: 10.00 Uhr Bushaltestelle Kapfstrasse, Bus 31  

Leitung:       Barbara Truog, Präsidentin des Stadtzürcher Heimatschutzes
                      Dr. Herbert Frei, Historiker, ehem. Präsident des Quartiervereins Hirslanden
Kosten:        CHF 25.00 für Mitglieder des SZH und des Quartiervereins/
                      CHF 30.00  für Nichtmitglieder

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Quartierverein Hirslanden.


3 Kraftwerk Eglisau


Samstag, 18. Mai 2019, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr

ausgebucht!

Das Niederdruckwasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden wurde von den bekannten Zürcher Architekten Gebrüder Pfister geplant.  Erste Studien zur Nutzung des Rheingefälles erfolgten bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der Baubeginn erfolgte 1915, nachdem das Grossherzogtum Baden 1913 die Konzession zur Nutzung der Wasserkraft erteilt hatte, denn ein Teil der Anlage liegt auf deutschem Boden. Ungeachtet der durch den Krieg verursachten Behinderungen nahm das Werk fünf Jahre später den Betrieb auf. Im Jahre 1988 wurde das Kraftwerk unter Denkmalschutz gestellt.

Datum:           Samstag, 18. Mai 2019, 14.00 bis ca. 16.30 h
Treffpunkt:    Eingang des Kraftwerks, Rheinsfelderstrasse 35, 8192 Zweidlen
Führung:        Kraftwerk Eglisau
Kosten:          CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder) mit Apéro


4 Hochstudhaus in Staffelbach

Gelungenes Beispiel einer zeitgemässen Nutzung eines sehr alten aargauischen Bauernhauses 

Samstag, 22. Juni 2019, 14.00 bis ca. 16.00 Uhr

ausgebucht

Ein gehaltvoller Beitrag zur Bewahrung und zeitgemässen Nutzung eines typischen Aargauer Bauernhauses wurde mit dem jüngst abgeschlossenen Umbau des Hochstudhauses am Mühleweg in Staffelbach geleistet. Das in seiner heutigen Erscheinung ins Jahr 1744 zurückreichende ehemals strohgedeckte Bauernhaus ist ein erstaunlich gut erhaltener Bohlen-Ständerbau mit intakter, russgeschwärzter Hochstudkonstruktion. Das Mittertennhaus zeigt als typologische Besonderheit Reste eines gemauerten Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert, (1558) der nicht nur seine spätgotische Fenstergliederung bewahrt hat, sondern auch sonst mit einigen Spuren aus längst vergangener Zeit aufwarten kann.  Es wird auch ein Einblick in die archäologische Bauernhausforschung gegeben.

Treffpunkt:     Mühleweg 22, Staffelbach
Führung:         David Wälchli und Denkmalpflege des Kt. Aargau
Kosten:           CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder)

maximal 30 TeilnehmerInnen


5 Das Arboretum – der Park „in Enge“ und seine „Merkwürdigkeiten“

Samstag, 6. Juli 2019, 14 bis ca. 16.00 Uhr

ausgebucht

Einst als Ort der Erholung und Bildung am Rande der Stadt in einer fast unbebauten Landschaft auf aufgeschüttetem Boden gebaut, ist das Arboretum, der «Park in Enge» heute eine vom Verkehr umbrauste Oase. Seit seiner Einweihung 1887 sind Skulpturen, Gedenksteine, Brunnen und andere ‚Merkwürdigkeiten’ wie z.B. nie benützte Bunker aus dem 2. Weltkrieg hinzugefügt worden. Ein Spaziergang durch die Parkanlage vermittelt Wissen zu ihrer Entstehung und Geschichten zu den Bauten und Objekten im Park. Thematisiert werden auch der Nutzungsdruck auf Anlage und Pflanzen, Fragen zum Erhalt historischer Gärten in Zeiten des Klimawandels und die aktuelle Umgestaltung am Seeufer.

Treffpunkt:    Haltestelle Rentenanstalt, Tram 5, Bus 161,165 
Leitung:         Barbara Truog, Stadtzürcher Heimatschutz
                        Lydia Trüb, Vorstand Zürcher Heimatschutz
Kosten:          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder)

 

 maximal 30 TeilnehmerInnen


6 Kloster Rheinau und historisches Wirtshaus Buck

Samstag, 28. September 2019, 14.30 bis ca. 17.00 Uhr

Diese Führung ist leider bereits ausgebucht!

Das vor 858 gegründete spätere Benediktinerkloster war bis 1798 Zentrum einer kleinen Klosterherrschaft. Während einer späten Blütezeit des Klosters wurden zwischen 1700 und 1750 die heutigen Barockbauten auf der Rheininsel errichtet. 1862 wurde der Klosterbetrieb aufgehoben und die Anlage als kantonale Heil- und Pflegeanstalt ab 1867 weiter genutzt. Zuletzt beherbergten sie die Psychiatrische Klinik.
Aktuell sind Nutzungspläne in Erarbeitung, welche neue Herausforderungen an die wertvolle Bausubstanz mit sich bringen. Wir besichtigen den Abttrakt und die kürzlich renovierten Räume der Musikinsel und der Hauswirtschaftsschule. Ein kleiner Rundgang im rund gut 500-jährigen Wirtshaus Buck wenig oberhalb des Klosters und ein Apéro mit Sicht aufs Kloster runden die Exkursion ab.

Treffpunkt:    Vor der Klosterkirche
Leitung:         Roger Strub, Kantonale Denkmalpflege Zürich
                       Frau Helen Rapold, Restaurant Buck
Kosten:          CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder) mit Apéro


7 Kohlebergwerk Riedhof bei Aeugst

Samstag, 16. November 2019, 14 bis 17 Uhr

1786 entdeckte ein Bauer das Kohlevorkommen Riedhof. Unter der Kontrolle des Kantons Zürich kam es zu  einer ersten Abbauphase. Wegen schlechter verkehrstechnischer Erschliessung wurde der Kohleabbau bald wieder eingestellt. Gegen Ende des ersten Weltkriegs wurde der Abbau für rund vier Jahre wieder aufgenommen. So auch während des zweiten Weltkriegs, wo ein ausgedehntes, rund 7 Kilometerlanges Stollensystem entstand.  Der Abbau konnte jedoch kaum je rentabel durchgeführt werden und das Bergwerk wurde kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges wieder stillgelegt.  Das einstmals zweitgrösste Kohlebergwerk im Kanton Zürich ist ein wichtiges regionales Industriedenkmal und wird vom Verein Bergwerk Riedhof heute als solches unterhalten und gepflegt.

Treffpunkt:    Riedstrasse 16, 8914 Aeugstertal
Leitung:         Verein Bergwerk Riedhof
Kosten:          CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder) mit Apéro

Hinweis:        Die Teilnehmerzahl pro Exkursionsdatum ist auf 20 Personen beschränkt.

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Die Führung für Samstag, 9. November 2019, 14.30 bis 17 Uhr ist ausgebucht.

Kontakt

Zürcher Heimatschutz ZVH
Neptunstrasse 20
8032 Zürich
T 044 340 03 03
E-Mail info(at)heimatschutz-zh.ch